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Vorteile von Titan als orthopädisches Implantatmaterial

Die Vorteile von Titan als orthopädisches Implantatmaterial zeigen sich vor allem in folgenden Aspekten:

1. Biokompatibilität:

Titan besitzt eine gute Biokompatibilität mit menschlichem Gewebe, weist eine minimale biologische Reaktion mit dem menschlichen Körper auf, ist ungiftig und nicht magnetisch und hat keine toxischen Nebenwirkungen auf den menschlichen Körper.

Dank dieser guten Biokompatibilität können Titanimplantate lange im menschlichen Körper verbleiben, ohne offensichtliche Abstoßungsreaktionen hervorzurufen.

2. Mechanische Eigenschaften:

Titan besitzt die Eigenschaften einer hohen Festigkeit und eines niedrigen Elastizitätsmoduls, wodurch es nicht nur die mechanischen Anforderungen erfüllt, sondern auch dem Elastizitätsmodul des natürlichen menschlichen Knochens sehr nahe kommt.

Diese mechanische Eigenschaft trägt dazu bei, den Stress-Shielding-Effekt zu reduzieren und ist förderlicher für das Wachstum und die Heilung menschlicher Knochen.

Der Elastizitätsmodul vonTitanlegierungist niedrig. Beispielsweise beträgt der Elastizitätsmodul von reinem Titan 108500 MPa, was dem natürlichen Knochen des menschlichen Körpers näher kommt.

Dies fördert die Knochenheilung und reduziert den Stressabschirmungseffekt der Knochen auf die Implantate.

3. Korrosionsbeständigkeit:

Titanlegierungen sind biologisch inerte Werkstoffe mit guter Korrosionsbeständigkeit im physiologischen Milieu des menschlichen Körpers.

Diese Korrosionsbeständigkeit gewährleistet die Langzeitstabilität von Titanlegierungsimplantaten im menschlichen Körper und verhindert eine Verschmutzung des physiologischen Milieus des menschlichen Körpers durch Korrosion.

4. Leichtgewicht:

Die Dichte der Titanlegierung ist relativ gering, sie beträgt nur 57 % der Dichte von Edelstahl.

Nach der Implantation in den menschlichen Körper kann die Belastung des menschlichen Körpers erheblich reduziert werden, was insbesondere für Patienten wichtig ist, die Implantate über einen längeren Zeitraum tragen müssen.

5. Nicht magnetisch:

Titanlegierungen sind nicht magnetisch und werden weder von elektromagnetischen Feldern noch von Gewittern beeinflusst, was für die Sicherheit des menschlichen Körpers nach der Implantation von Vorteil ist.

6. Gute Knochenintegration:

Die natürlich entstehende Oxidschicht auf der Oberfläche der Titanlegierung trägt zur Knochenintegration bei und verbessert die Haftung zwischen Implantat und Knochen.

Wir stellen Ihnen die zwei am besten geeigneten Titanlegierungsmaterialien vor:

TC4-Leistung:

Die Legierung TC4 enthält 6 % Vanadium und 4 % Eisen. Sie ist die am weitesten verbreitete α+β-Legierung mit der größten Produktionsmenge. Sie zeichnet sich durch mittlere Festigkeit und gute Plastizität aus. Sie findet breite Anwendung in der Luft- und Raumfahrt, der Luftfahrt, bei Implantaten (künstliche Knochen, Hüftgelenke und andere Biomaterialien, wobei derzeit 80 % dieser Anwendungen aus dieser Legierung bestehen) usw. Hauptprodukte sind Stangen und Blöcke.

Ti6AL7NbLeistung

Die Legierung Ti6Al7Nb besteht aus 6 % Aluminium und 7 % Niob. Sie ist die fortschrittlichste Titanlegierung, die in der Schweiz für Implantate entwickelt und eingesetzt wurde. Sie vermeidet die Nachteile anderer Implantatlegierungen und erfüllt die ergonomischen Anforderungen an Titanlegierungen optimal. Sie gilt als vielversprechendstes Implantatmaterial der Zukunft und wird in großem Umfang für Zahnimplantate, Knochenimplantate usw. verwendet werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Titan als orthopädisches Implantatmaterial die Vorteile einer ausgezeichneten Biokompatibilität, mechanischer Eigenschaften, Korrosionsbeständigkeit, eines geringen Gewichts, Nichtmagnetismus und einer guten Knochenintegration aufweist, was Titan zu einer idealen Wahl für orthopädische Implantatmaterialien macht.


Veröffentlichungsdatum: 25. Juni 2024
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